Desktop PC

Sie gehören zu einer aussterbenden Rasse, die Desktop PC’s.

Seit den 1980er Jahren sind sie die Urform der Personalcomputer. Aufgrund ihrer Grösse, ihrem Stromverbrauch und ihrer mangelnden Mobilität ist der Marktanteil an Desktop PC’s inzwischen verschwindend gering.

Besonders im privaten Bereich sind Desktop PC’s kaum noch zu finden. Sie wurden inzwischen von den Notebooks praktisch ersetzt.
Eine Ausnahme ist die “Gamerfraktion”, welche besondere Leistung für aktuelle Spiele benötigt, welche ein Notebook nicht liefern kann. Und natürlich auch die Computerfreaks, für welche Computer ein Hobby sind und gerne “herumbasteln” möchten.

Im Unternehmensbereich sind Desktop PC’s nachwievor nicht wegzudenken. Allerdings werden die “Riesenkisten” unter den Schreibtischen mittlerweile durch ganz kleine Desktop Modelle ersetzt welche eigentlich nur die Rechnerleistung eines grossen Servers an den Arbeitsplatz bringen. Workstation werden diese Varianten genannt.

Früher wurden die grossen PC’s vor allem mit dem Argument der Erweiterungmöglichkeit und späteren technischen Aufrüstung angepriesen. Inzwischen sind die Preise aber so tief, dass es sich nach vier Jahren nicht mehr lohnt die Systeme aufzurüsten und neue Geräte im Verhältnis zum Aufwand günstiger sind.

Es gibt sie noch, die Vorteile welche für den Kauf eines Desktop PC’s sprechen:

- individuelle Zusammenstellung der Komponenten
- einzelnes austauschen der Komponenten im Reparaturfall
- spätere Erweiterung (zusätzliche Festplatten, Grafikkarten, etc.)
- Monitor und Zubehör kann individuell dazu gekauft werden
- Arbeitsplatz lässt sich ergonomischer gestalten.

Wo Licht ist, ist eben auch Schatten, welcher von den meisten inzwischen höher gewertet wird, weshalb die Wahl meist auf ein Notebook fällt.

- braucht viel Platz
- Kabelsalat
- Energiefresser (mehrere hundert Watt Leistung)
- aufwendig zu transportieren (auch im Garantiefall)

Die Vorteile von Desktop PC’s sind zum grossen Teil Opfer der schnellen Entwicklung bei den Notebooks geworden.

Früher waren die Notebooks viel leistungsschwächer und auch viel teurer, heute ist dies beides nicht mehr der Fall.
Wer nicht beruflich auf eine Desktoplösung angewiesen oder eben ein Computerfreak ist, der fährt mit einem Desktop PC heutzutage einfach schlechter als mit einer mobilen Variante.

Wer die Technik liebt, daran herumbasteln will und einfach Spass am Computer hat, der wird sich sicher auch weiterhin noch ein PC anschaffen.

Firmen werden ihren Angestellten alleine schon aus Ergonomiegründen keine Notebooks auf die Tische stellen, stattdessen eine Workstation mit einem grossen Display.

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