Swisscom investiert mehrere hundert Millionen in Netzausbau

Swisscom
Die Swisscom hat bekannt gegeben, dass sie in den nächsten fünf Jahren mehrere hundert Millionen in den Ausbau und die Aufrüstung der bestehenden Mobilfunkinfrastruktur investieren will.
Das HSDPA Netz der Swisscom soll bis 2014 teilweise eine Leistungsverdoppelung von derzeit 42Mbit/Sek. auf 84Mbit/Sek. bekommen. Zudem testet die Swisscom bereits jetzt an elf Tourismusstandort und ab Januar in elf Swisscom Shops, den künftigen Übertragungsstandard LTE.
Um die Datenübertragung von LTE überhaupt weiterleiten zu können müssen die Funkantennen ans Glasfasernetz angeschlossen werden.
Es ist ein bisschen fraglich wozu das Ganze gut sein soll. Sind mobil überhaupt solche Datenraten erforderlich. Will damit die Swisscom nicht einfach nur ihre Ausgaben unnötig hoch halten, um dann ihre horrenden Gebühren welche sie dem Nutzer in Rechnung stellt für mobiles Internet zu legitimieren? Derzeit gibt es Angebote wie 2GB Daten innerhalb von 30 Tagen für sage und schreibe Fr. 39.-. Solche Zahlen gibt es im restlichen Europa nicht.
Ausserdem ist eine 2GB Datenlimite inzwischen absolut weltfremd. Um unterwegs E-Mails zu empfangen und zu versenden braucht es diese Menge nicht und wenn man den Zugang mobil dann so nutzen will wie zu Hause, sind 2GB kaum der Rede wert und in wenigen Tagen aufgebraucht. Mit hilfe von LTE können solche Datenlimiten dann sogar in Sekunden aufgeraucht werden.